Wasserschäden beim Hausbau: So schützt du dich in der Bauphase
Während des Baus ist ein Gebäude besonders exponiert: Einströmendes Grundwasser, Rohrbrüche auf der Baustelle oder Überschwemmungen können erhebliche Schäden verursachen. Drei Versicherungen sind dabei zentral:
Bauzeitversicherung
Sie entspricht der Gebäudeversicherung – aber für die Bauphase. Die Bauzeitversicherung deckt Feuer- und Elementarschäden am Rohbau, einschliesslich Wasserschäden durch Naturereignisse. In Kantonen mit kantonaler Gebäudeversicherung ist sie obligatorisch.
Bauwesenversicherung
Eine Art Vollkasko für den Neubau. Die Bauwesenversicherung deckt unvorhergesehene Schäden am Bauwerk – unabhängig von der Ursache und unabhängig davon, wer den Schaden verursacht hat. Wassereintritte aus Grundwasser, Lecks oder Überschwemmungen können gedeckt sein, sofern sie nicht auf einfache Undichtigkeit oder fehlerhafte Abdichtung zurückzuführen sind. Wasserschäden abseits von Elementarereignissen sind oft nur auf besondere Vereinbarung hin versichert.
Bauherrenhaftpflichtversicherung
Wenn ein Wasserschaden auf deiner Baustelle auch Nachbargrundstücke oder -gebäude trifft, haftest du als Bauherrin oder Bauherr. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt dich vor entsprechenden Schadenersatzforderungen.