Naturgefahren erkennen und Risiken beurteilen
Der Bergsturz von Blatten VS hat in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, wie verheerend sich Elementarereignisse auswirken können. Aber nicht nur Erd- und Bergrutsche, sondern auch Hagel, Sturm und Überschwemmungen verursachen in der Schweiz jährlich Gebäude- und Sachschäden in der Höhe von gesamthaft mehreren hundert Millionen Franken.
Der grösste Schadenanteil an Gebäuden fiel in den letzten zehn Jahren auf Hagelschlag. Auf die Anzahl der Schadenfälle bezogen ist statistisch gesehen das Risiko, dass das Eigenheim von einem Sturm in Mitleidenschaft gezogen wird, allerdings am höchsten.
In Kantonen wie Bern sind Naturgefahren allgegenwärtig. Sie reichen von Hagel über Sturm bis Erdbeben und verursachen Hochwasser, Hagelschäden und Wind. Im Interview erklärt Pierre Vanomsen, Leiter der Fachstelle Naturgefahren bei der Gebäudeversicherung Bern, wie man das Risiko von Naturgefahren erkennt, wie man eine Gefahrenkarte liest und wie man sein Haus entsprechend schützt. MIt der richtigen Prävention lassen sich grössere Schäden verhinden.
Zum Interview mit Pierre Vanomsen von der Gebäudeversicherung Bern (GVB), das die Früherkennung von Naturgefahren behandelt.
Gefahrenkarten zeigen Risiken durch Elementarereignisse
Wo welche Gefahren durch Elementarereignisse drohen, kannst du an verschiedenen Stellen in Erfahrung bringen. Eine wichtige Quelle sind die Gefahrenkarten der Schweiz, deren Erarbeitung vom Bund finanziell unterstützt wird.
Wir zeigen dir die Gefahrenkarten der Schweiz und wie du die richtigen Schlüsse für dich ziehst.