Hypothekarmodelle und Finanzierungsformen
Hypothekarmodelle im Vergleich
Die meisten Banken, Pensionskassen und Versicherungen, die Wohneigentum finanzieren, belehnen ein Haus oder eine Wohnung bis 80 %. Als Käuferin oder Käufer brauchst du also mindestens 20 % Eigenkapital. Für die Finanzierung hast du die Wahl zwischen mehreren Hypothekarmodellen:
- Festhypothek
- Variable Hypothek
- Saron-Hypothek
Entscheide dich nicht für das erstbeste Angebot. Langfristig sparst du nicht mit der auf den ersten Blick günstigsten Hypothek am meisten Geld, sondern mit dem richtigen Mix der Modelle und Laufzeiten. Lass dich von deiner Bank beraten, hinterfrage aber ihre Empfehlungen und hole eine Zweitmeinung ein.
Wenn du baust oder renovierst statt zu kaufen, brauchst du einen Baukredit. Grösster Unterschied zur Hypothek: Mit einem Baukredit ist die Kreditlimite zweckgebunden. Die Bank bezahlt nur Rechnungen, die dein Bau- oder Umbauprojekt betreffen.
Lies hier, was du über den Baukredit in der Schweiz und die Finanzierung beim Hausbau wissen solltest.
Es gibt auch noch andere Hypotheken, die, je nach Situation, für dich interessant sein könnten:
- Eine grüne Hypothek, wenn du nachhaltig bauen oder sanieren willst
- Eine Eigenhypothek, wenn du dir das Geld aus deinem Vorsorgevermögen leihst
- Eine Umkehrhypothek, wenn du deine Rente und deine Pension aufbessern willst
Interview mit dem Experten
Wer in der Schweiz Wohneigentum erwerben will, muss einige Finanzierungsfragen klären: Welche Hypothek passt zur eigenen Lebenssituation? Wie wird die Tragbarkeit berechnet und lohnt es sich nach der Pensionierung, die Hypothek vollständig zu tilgen? Adrian Wenger, Leiter des Kompetenzzentrums Immobilien beim VZ VermögensZentrum, kennt sich mit Hypotheken, Krediten und Co. aus. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Wahl des Modells, der Kreditgeberinnen und -geber und der langfristigen Planung wirklich ankommt.
Lies im Interview, welche Faktoren bei Hypotheken, Zinsen und der Tragbarkeit eines Immobilienkaufs entscheidend sind.