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Hausbau planen: Der komplette Ratgeber für die Schweiz

Im Überblick
Planung und Bau eines Wohnhauses sind systematisch anzupacken.

Der Hausbau ist für die meisten eine Aufgabe, die sie nur einmal im Leben in Angriff nehmen. Ist der Entscheid einmal getroffen, so warten zahlreiche und Herausforderungen und Hürden. Sie müssen gemeistert werden, bevor man einziehen kann. Die wichtigsten sind hier versammelt.

Grundstück und Budget planen

Bauland finden und kaufen

Ohne geeignetes Bauland kann man keinen Hausbau planen. Doch der Weg dazu ist oft alles andere als leicht. Diese fünf Tipps steigern die Erfolgsaussichten:

  1. Suchauftrag oder Suche bei Immobilienportalen: sehr grosses Potenzial
  2. Printmedien: Gesuche oder Inserate in Tages- und Wochenzeitungen; präzise Umschreibung des Wunschgrundstücks
  3. Websites von Immo-Treuhänder, fallweise mit einer persönlichen Beratung zum Vorgehen
  4. Gemeinden: Anfrage oder Website, allenfalls verbunden mit einer telefonischen oder persönlichen Nachfrage; die vorgängige Konsultation des Zonenplanes ist empfehlenswert.
  5. Lokale Recherchen in der Wunschgemeinde: Durch Nachfragen beim Pöstler, im Dorfrestaurant oder beim kommunalen Bauamt (Zonenplan) ergeben sich neue Informationsquellen oder sogar Hinweise auf baureife Grundstücke. 

Erfahre, wie du geeignetes Bauland in der Schweiz findest und worauf du bei der Grundstückssuche achten solltest.

Bauland für ein Ferienhaus kaufen

Viele Schweizerinnen und Schweizer überlegen sich, ein Ferienhaus oder einen Alterswohnsitz im Ausland zu kaufen, weil dort die Preise und Lebenskosten tiefer sind. Lohnt es sich aber auch, ein Haus im Ausland zu bauen? Fachleute meinen: Das hängt davon ab, wieviel Zeit man hat und wie gut die Nerven sind.
Alles Wichtige zum Kauf von Bauland für ein Ferienhaus im Ausland.

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Baulandpreise in der Schweiz

In der Schweiz ist Bauland teuer und knapp. Vor allem dort, wo fast alle wohnen wollen: In grossen und grösseren Städten und darum herum. Am meisten freies Bauland gibt es in den Kantonen Freiburg, Waadt, Wallis und Zug, am wenigsten in den Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Obwalden und Zürich. 

Sehr günstiges Bauland kostet in der Schweiz 200 bis 400 Franken pro Quadratmeter, 600 bis 800 Franken sind der Durchschnitt. Wer an besonders begehrten Lagen bauen will, beispielsweise in der Stadt Zürich, an der Goldküste oder am Genfersee, muss mit 2000 Franken oder deutlich mehr rechnen. 
Wir zeigen dir, wie sich die Baulandpreise in der Schweiz entwickeln und welche Faktoren den Preis beeinflussen.

Hausbaukosten im Überblick

Ohne Grundstückspreis und Umgebungsgestaltung dürften sich die mittleren Baukosten für ein Einfamilienhaus auf über 900 Franken pro Kubikmeter Bauvolumen belaufen, bei einem durchschnittlichen Ausbaustandard.  

Angesichts dieser Zahl stellt sich schnell die Frage, ob es nicht doch günstiger geht: Wo lassen sich Kosten sparen? Wo zahlt sich eine Entschlackung jedoch nachteilig aus? Potenziellen Bauherrinnen und Bauherren wird dafür empfohlen, frühzeitige Grundsätze festzulegen: Reicht das vorhandene Budget für ein Einfamilienhaus oder investiert man es nicht besser in eine Eigentumswohnung? Denn der Immobilienmarkt zeigt: Der Wohnraum im Einfamilienhaus kostet in der Regel fast doppelt so viel wie eine eigene Wohnung im Mehrfamilienhaus.
Einen Überblick über die Kosten beim Hausbau in der Schweiz findest du hier.

Der Baukostenplan

Eine systematische Übersicht über die Kosten bei einem Hausbau bietet der Baukostenplan – kurz BKP. Er gliedert die Kosten beim Hausbau nach Aufwandgruppen. Ein einheitlicher Branchenstandard macht sie vergleichbar und hilft der Bauherrschaft bei der Kostenkontrolle. Eine Erweiterung vereinfacht zudem den Einsatz ökologischer Baustoffe. Herausgeberin des BKP-Katalogs ist die Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung, kurz CRB.
Lerne den Baukostenplan (BKP) kennen und erfahre, wie er dir hilft, Baukosten systematisch zu planen und im Griff zu behalten.

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Planungspartner und Verträge

Architektin oder Architekt beim Hausbau

Ein Hausbau wird meistens von einem Architekturbüro begleitet und betreut. Es übernimmt die Planung und häufig auch die Koordination und Kontrolle der Ausführung. Für die Wahl des Architekturbüros kann man ein Wunschprogramm erstellen, das die funktionalen, ästhetischen, räumlichen, ökologischen und finanziellen Präferenzen enthält. Auf folgende Auswahlkriterien ist zu achten: 

  • Können Referenzobjekte angegeben werden, die mit dem erwünschten Gebäude vergleichbar sind? Ist ein Gespräch mit Referenzkunden möglich?
  • Was sagt das Betreibungsregister zum Architekturbüro?
  • Wurde das Architekturbüro in Fachzeitschriften erwähnt (für Neu- oder Umbauten)?
  • Gehen die Büromitglieder auf Anliegen ein, gibt es eine Verständigungsebene?
  • Hat das Architekturbüro bei Unternehmern und Handwerkern einen guten Ruf?
  • Ist der Architekt bereit, allenfalls mit einem General- oder Totalunternehmer zusammen zu arbeiten? 

Honorierungsmodelle für Architektenverträge sind rechtlich dem OR unterstellt. Die Honorierung ist im Rahmen eines Werkvertrags verbindlich festzusetzen. 
Alles Wichtige zu den Aufgaben, Honoraren und der Zusammenarbeit mit einer Architektin oder einem Architekten beim Hausbau findest du hier.

Architektenvertrag

Der Architektenvertrag ist in fünf Phasen gegliedert, wobei nicht zwingend alle Phasen vom gleichen Architekturbüro betreut werden müssen:

  1. Vorprojekt
  2. Projekt
  3. Vorbereitung der Ausführung
  4. Ausführung
  5. Abschluss 

Der Architektenvertrag enthält Elemente aus dem Auftrags- und aus dem Werkvertragsrecht.

  • Wenn die Ergebnisse der Arbeit messbar sind und als Werk verstanden werden können, unterliegen sie dem Auftragsrecht. Das gilt für Kostenvoranschlag, Planung und Projektleitung.
  • Wenn das Architekturbüro Aufträge an handwerkliche Fachpersonen vergibt oder als Bauleitende den Baufortschritt überwacht, regelt das Werkvertragsrecht deren Rechte und Pflichten.

Die Grenze zwischen dem Auftrags- und Werkvertragsrecht ist allerdings fliessend, absolute Rechtssicherheit gibt es keine. Ein Vertrag kann nicht jedes Detail regeln, aber wichtige Streitpunkte klären.
Lies hier, welche Inhalte in einen Architektenvertrag gehören und worauf du vor der Unterschrift achten solltest.

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Bauherrenberatung

Einen Hausbau planen beschränkt sich nicht nur auf architektonische Sachfragen, häufig sind auch juristische oder wirtschaftliche Abklärungen zu treffen. Eine Bauherrenberatung betreut und koordiniert im Mandat solche Aufgaben. Sie unterstützen die Bauwilligen beim Abschluss von Verträgen mit Planern und Unternehmen, der Terminplanung, dem Einhalten von Branchen-Normen, Bewilligungsverfahren, Finanzierungsfragen etc.
Finde heraus, wie eine unabhängige Beratung für Bauherrinnen und Bauherren abläuft und dir bei wichtigen Entscheidungen hilft.

Generalunternehmen beim Hausbau

Ein weiterer Beteiligter und Vertragspartner kann bei einem Hausbau ein Total- oder Generalunternehmen sein. Beide erbringen Planungs- und Koordinierungsleistungen und entlasten dadurch die Bauherrschaft. Beim Generalunternehmen geht es um die Ausführung, beim Totalunternehmen zusätzlich auch um die Planung, weshalb man dann in der Regel auf die Wahl eines Architekturbüros verzichten kann. Der Beizug eines General- oder Totalunternehmens hat für die Bauherrschaft einen grossen Vorteil: Sie haben es nur mit einem Ansprechpartner zu tun und wissen, wie viel sie wann bezahlen müssen und was sie dafür erhalten.  

Für die Verträge gibt es keine speziellen gesetzlichen Vorschriften. Es sind Werkverträge, denen in der Regel SIA-Normen zugrunde liegen. Wichtig ist, dass mindestens folgende Punkte klar geregelt sind:

  • Definition des schlüsselfertigen Werks, am besten mit einem detaillierten Baubeschrieb.
  • Regeln, wie Änderungswünsche mit Kostenfolgen in der Bauphase gehandhabt werden. 
  • Übergabetermin und die Folgen fest, falls der Vertragspartner diesen Termin verpasst.
  • Modalitäten bei der Vergütung des Fixpreises. Am fairsten ist es, wenn man sich auf einen Zahlungsplan einigt, der laufend dem Baufortschritt angepasst werden kann.
  • Regeln, wie der Vertrag aufgelöst werden kann. Wenn nichts anderes im Vertrag steht, muss die Bauherrschaft den GU gemäss OR 377 schadlos halten, sprich finanziell entschädigen.

Wir zeigen dir, welche Aufgaben ein Generalunternehmen übernimmt und wie die Zusammenarbeit abläuft.

Haus und Grundriss planen

Hausbau nach Feng Shui

Geht es um das konkrete Planen, so muss man sich an der Landschaftsform und den Baugesetzen orientieren. Es gibt aber auch weitere Planungsprinzipien, die man sich zu Herzen nehmen kann. Beispielsweise ein Hausbau nach Feng Shui. Diese aus China stammende Lehre strebt eine harmonische Raumaufteilung an. Sie unterscheidet grundsätzlich zwischen aktiv genutzten Wohnräumen und jenen, die der Erholung und dem Rückzug dienen.
Entdecke, wie die Prinzipien des Feng Shui die Planung von Grundriss, Hausform und Räumen beeinflussen können.

Interview zum Hausbau nach Feng Shui

Ute Born, Bauzeichnerin und Feng Shui Beraterin, präzisiert im Interview, dass sich die Lehre des Feng Shui den Aspekten des Lebens widmet, die mit unseren Sinnen nicht direkt fassbar sind, sondern von unserem Unterbewusstsein wahrgenommen werden. «Ob ein Haus uns gut tut, können wir mit Feng Shui gezielt feststellen und positiv beeinflussen, indem wir lebensenergetische Faktoren, unsere Individualität und Persönlichkeit in die Planung mit einfliessen lassen».
Lies, wie eine Feng-Shui-Expertin im Interview erklärt, worauf es bei einer ganzheitlichen Hausplanung ankommt.

Architektur-Reportage: Neubau nach Feng Shui

Am Beispiel eines Einfamilienhauses in Nussbaumen lassen sich die Einflüsse von Feng Shui auf die Architektur erkennen. Seine Hanglage mit weitem Blick über die sanfte Hügellandschaft des Thurgaus erfüllt bereits die strengsten Feng-Shui-Kriterien. Denn sie ermöglichte eine gradgenaue Gebäudeausrichtung, die, in Kombination mit dem Baujahr, unter 144 Möglichkeiten den energetisch besten Haustypen überhaupt zuliess: ein Summe-10-Gua.
Begleite einen Neubau nach Feng Shui und entdecke, wie die Planungsprinzipien in der Praxis umgesetzt wurden.

Ausrichtung eines Hauses

Eine optimale Ausrichtung des Hauses kann energetisch viel bewirken, weshalb die individuellen Voraussetzungen jedes Standorts auszuschöpfen sind. So lässt sich etwa die Basis für einen möglichst tiefen Energiebedarf schaffen. Zudem kann die Ausgangslage für lichtdurchflutete, helle Räume genutzt werden, was sich positiv auf das Wohngefühl und das physische Wohlbefinden auswirken kann. Einige Tipps zeigen konkret, welche Grundregeln zu bedenken sind.
Erfahre, wie die richtige Hausausrichtung Einlfuss auf das Wohlbefinden und auch auf die Energieeffizienz nimmt.

Grundriss des Hauses planen

Beim Hausbau planen wird es konkret, sobald die ersten Grundrisse erstellt sind. Diese Pläne zeigen das Hausprojekt von oben in einem Horizontalschnitt und lassen sich mit einer Landkarte vergleichen. Pro Geschoss wird ein Grundriss erstellt. Er gibt massstabsgetreu die Dimensionen von Räumen wieder, zeigt, wo Zimmer, Küche, Bad und Treppen sind.
Wir zeigen dir, wie du einen Hausgrundriss planst und Räume optimal auf deine Bedürfnisse abstimmst.

Haus am Hang bauen

Besonders wichtig sind Vertikalschnitte bei der Planung eines Hauses am Hang. Hier kann es sein, dass aus dem Keller auf der Talseite plötzlich ein Erdgeschoss wird. Beim Hausbau planen sollte die Lage möglichst gut genutzt werden. Bei der Planung und dem Bau von Häusern am Hang sind allerdings einige Punkte zu beachten. Nicht jedes steile Grundstück eignet sich zur Bebauung. Eine vorgängige Untersuchung des Untergrunds durch eine Geologin oder einen Geologen zeigt an, ob davon abzuraten ist. 
Erfahre, welche Besonderheiten ein Haus am Hang mit sich bringt und wie du die Herausforderungen erfolgreich meisterst.

Architektur-Reportage: Wohnen in der Landwirtschaftszone

Unter welchen Umständen man ausnahmsweise in der Landwirtschaftszone bauen kann, zeigt eine Architektur-Reportage über ein Einfamilienhaus in Hondrich bei Spiez (BE). Der Ersatzneubau nimmt die Stelle eines über 100-jährigen Hauses ein, das sich nicht mehr renovieren liess. 
Lies die Geschichte eines aussergewöhnlichen Bauprojekts und erfahre, welche Chancen und Herausforderungen das Wohnen in der Landwirtschaftszone bietet.

Bauweise und nachhaltiges Bauen

Erdbebensicher bauen

Erdbebenkatastrophen sind in der Schweiz selten und liegen vielerorts lange zurück. Dennoch besteht in den meisten Regionen die Wahrscheinlichkeit, dass sich eines Tages ein schweres Erdbeben ereignet. Präventive Massnahmen sorgen dafür, dass ein Haus dann nicht einstürzt, sondern die Schwingungen, in die es gerät, ableiten kann. 
Erfahre, wie du dein Haus in der Schweiz erdbebensicher planst und welche baulichen Massnahmen sinnvoll sind.

Massivbau

Beim Hausbau planen muss auch entschieden werden, in welcher Konstruktionsweise das Haus erstellt werden soll. Von diesem Entschluss hängen die Kosten und oft auch die Raumdimensionen ab. Bauherrschaften haben beim Tragwerkstyp die Wahl. In den meisten Fällen entscheiden sie sich konservativ: Neun von zehn Einfamilienhäusern werden als Massivbau mit Beton respektive Backstein erstellt. Der Anteil von Holzhäusern in Tafel- oder Skelettbauweise beträgt rund 10 Prozent, Tendenz aber steigend. 
Alles Wichtige zu Massivbau und Holzbau – vergleiche Vor- und Nachteile und finde die passende Bauweise für dein Projekt.

Minergiehaus bauen

Wer ein Haus baut, sollte die Energieeffizienz von Anfang an mitdenken. Der Minergie-Standard setzt dafür klare Vorgaben und geht über die kantonalen Mindestanforderungen hinaus. Gefordert sind eine gut gedämmte Gebäudehülle, eine effiziente Wärmeversorgung sowie eine hohe Gesamtenergieeffizienz. Voraussetzung für die Zertifizierung ist zudem eine kontrollierte Lüftung. Die Varianten Minergie-P stellen besonders hohe Anforderungen an die Gebäudehülle, während Minergie-A verlangt, dass jährlich mehr Energie erzeugt als verbraucht wird.
HIer erfährst du, was ein Minergie-Haus auszeichnet und welche Vorteile der Baustandard für Energieeffizienz und Wohnkomfort bietet.

Nachhaltig bauen

Nachhaltig bauen bedeutet, bleibende Werte zu schaffen, welche die Umwelt nicht belasten und zu Häusern führen, die ohne Verschwendung von Energie genutzt werden können. Die Wege zu diesem Ziel sind vielseitig, ihre Verläufe ändern sich gelegentlich, wenn neue Erkenntnisse zur Nachhaltigkeit auftauchen. Entschliesst man sich für diesen Weg, so wird er auch die Planung prägen. 
Entdecke, wie nachhaltiges Bauen gelingt und welche Materialien und Konzepte dabei eine wichtige Rolle spielen.

Barrierefrei bauen

Damit das frische Eigenheim oder die neue Eigentumswohnung eine komfortable Bleibe auf lange Sicht wird, sind allfällige bauliche Hindernisse frühzeitig auszuräumen. Barrierefreies Bauen ist eine Investition in die eigene Wohnzukunft und sollte bei der Planung in die Überlegungen mit einbezogen werden. 
Um möglichst hindernisarm wohnen zu können, ist auf folgende Aspekte besonderer Wert zu legen:

  • Stufenloser und treppenfreier Zugang zum Wohnobjekt,
  • Keine Schwellen in der Wohnung, auch nicht beim Zugang zum Balkon,
  • Zonen mit grosszügiger Bewegungsfläche und grossen Drehradien, um die Bewegungsfreiheit mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen zu verbessern, 
  • Breite Durch- und Zugänge im Flur oder Bad,
  • Flexible, anpassbare Kücheneinrichtung mit unterfahrbaren Arbeitsplatten und Spülbecken sowie höhenverstellbaren Oberschränken,
  • Badezimmer mit unterfahrbarem Waschbecken, bodenebener und grossflächiger Dusche,
  • Steuerung von Haustechnik, Gebäudeautomation und Beleuchtung über zentrale Bedienungseinheit, Installation von Steckdosen, Schaltern und Displays auf gut erreichbarer Höhe,
  • Aufzug für vielgeschossigen Wohnraum.

Wir zeigen dir, wie du ein Haus barrierefrei planst und den Wohnkomfort langfristig sicherst.

Regenwassernutzung im Haus

In der Regel werden Häuser für die Deckung des gesamten Wasserbedarfs mit Trinkwasser versorgt. Aber eigentlich ist nicht jeder Verwendungszweck auf aufbereitetes Grund- oder Seewasser angewiesen. Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) liesse sich mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs durch gesammeltes Regenwasser ersetzen. Mit ihm könnte man problemlos Autos waschen oder den Garten bewässern. Auch in der Waschküche und in Toiletten reicht seine Qualität aus. 
Lies hier, wie du Regenwasser sammeln und für den Haushalt aufbereiten kannst.

Grauwasser nutzen im Haus

Bei Grauwasser handelt es sich um Wasser, das zwar nicht mehr trinkbar ist, aber nur eine leichte Verunreinigung aufweist. Grauwasser fällt bei allen Waschvorgängen an: beim Duschen, beim Baden, beim Hände waschen oder in der Waschmaschine. Ungeeignet ist das Abwasser des Geschirrspülers. Um das Wasser wieder nutzen zu können, wird eine Grauwassernutzungsanlage benötigt. 
Alles Wichtige zu Grauwasser und unter welchen Umständen du dieses nutzen kannst.

Technik und Bauausführung

Elektroplanung im Haus

Zur modernen Hausplanung gehört heute auch eine leistungsfähige Kommunikations- und Multimedia-Infrastruktur. Dank Glasfaser- oder Breitbandanschluss lassen sich Internet, Telefonie, Fernsehen und Radio über eine gemeinsame Leitung nutzen. Voraussetzung dafür ist eine zeitgemässe interne Verkabelung: Statt einzelner Anschlüsse werden die Leitungen sternförmig vom zentralen Verteilerkasten in alle Räume geführt. So verfügt jedes Zimmer über Anschlüsse für Internet, Telefon und TV und kann flexibel genutzt werden, beispielsweise als Arbeitszimmer.
Lass dich hier inspirieren, wie du die Elektroplanung deines Hauses durchdacht angehst und Steckdosen, Beleuchtung sowie Multimedia optimal auf deinen Alltag abstimmst.

Bauleitung beim Hausbau

Wenn die notwendigen Bewilligungen eingeholt sind und sich der Planungsstand im fortgeschrittenen Stadium befindet, sollte man sich der konkreten Umsetzung der Pläne widmen. Dafür braucht es eine Bauleitung. Welche Handwerker muss man für Umbauten und Renovierungsvorhaben engagieren? Wie sind ihre Einsätze auf der Baustelle zu organisieren und zu koordinieren? Worauf ist beim Offertenvergleich zu achten? Wie lassen sich unerwartete «Mehrkosten» vermeiden? Solche Fragen liegen in deren Kompetenz. 
Informiere dich hier, welche Aufgaben dich erwarten und worauf du achten solltest, wenn du die Bauleitung selbst übernimmst.

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Baustelle überwachen mit Kamera

Auf einer Baustelle passiert viel, vom Aushub der Baugrube bis zum Innenausbau. Eine Baustellenkamera dokumentiert den Baufortschritt und hält wichtige Ereignisse fest, etwa Fehler, Nachlässigkeiten oder Unfälle. Vor der Installation solltest du dich jedoch gut informieren, denn es gibt rechtliche und technische Stolperfallen.
Entdecke die Vorteile einer Baustellenkamera und erfahre, wie sie dir hilft, die Baustelle im Blick zu behalten.

Handwerkerpfandrecht in der Schweiz

Handwerkerinnen und Handwerker können ihre Forderungen mit einem Bauhandwerkerpfandrecht sichern. Werden sie nicht bezahlt, dürfen sie dieses innerhalb von vier Monaten nach Abschluss der Arbeiten im Grundbuch eintragen lassen. Das Pfandrecht belastet das Grundstück und gilt gegenüber der Eigentümerschaft– unabhängig davon, wer den Auftrag erteilt hat. Die Eigentümerschaft kann den Eintrag verhindern, indem er die Forderung bezahlt oder eine Sicherheit, etwa eine Bankgarantie, leistet. Die Handwerkerin oder der Handwerker muss das Pfandrecht jedoch selbst anmelden und dessen Eintragung veranlassen
Lerne das Handwerkerpfandrecht in der Schweiz kennen und welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind.
 

Eigenleistung beim Hausbau

Eigenleistung beim Hausumbau heisst oft, dass Arbeiten geleistet werden, in denen man keine Routine hat. Möglicherweise sind zwar die Werkzeuge und ihre Handhabe bekannt, aber es fehlt die Übung, die Erfahrung – vielleicht auch die körperliche Fitness. Es ist ratsam, ein Zeitbudget zu erstellen und Zeiträume zu bestimmen – beispielsweise Ferienwochen – in dem man sich der Eigenleistung widmet. 
Erfahre, wie sich Eigenleistungen beim Hausbau auf die Gesamtkosten auswirken.

Richtfest planen

Das Richtfest respektive die Aufrichte hat als Ritual eine lange Tradition. Es wird vom Bauherrn als Dank an die Handwerker und als Würdigung derer Leistung ausgerichtet und dann gefeiert, wenn der Rohbau steht, der Dachstuhl und damit der höchste Punkt des Gebäudes fertiggestellt und das Dach bereit zum Eindecken ist. Auch dieser Anlass muss rechtzeitig geplant werden. 
Alles Wichtige zum Richtfest – von der Tradition bis zur Planung der Veranstaltung.

Baureinigung nach dem Hausbau

Nach Abschluss der Bauarbeiten folgt die Baureinigung. Wer sie selbst übernimmt, spart Kosten, kann aber auch eine Spezialfirma beauftragen. Die Reinigung erfolgt in zwei Schritten: Bei der Grobreinigung werden Bauschutt und Abfälle entsorgt sowie Staub entfernt. Anschliessend sorgt die Fein- oder Bauendreinigung dafür, dass sämtliche Räume gründlich gereinigt und bezugsbereit sind. Erst danach ist das Haus vollständig bereit für den Einzug.
Wir zeigen dir, wie eine Baureinigung abläuft und was es vor dem grossen Einzug ins neue Haus zu beachten gibt.

Häufige Fragen

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